Aktuelle Evolutionsforschungen
Die Evolutionstheorie brachte den Gedanken auf, dass die Welt nicht starr und unveränderbar ist, sondern sich immer weiterentwickelt, und zwar langsam und stetig. Diese Idee gefiel den Vertretern der Kirche überhaupt nicht, denn dadurch wurde die Schöpfungsgeschichte in Frage gestellt. Die Evolutionsforscher hatten durch den Widerstand der Kirche keinen leichten Weg und so konnten die Forschungen nicht gleichmäßig wachsen und betrieben werden, sondern unterlagen gewissen Schwankungen. Irgendwann in der Vergangenheit wurde der Wunsch geboren, die Organismen in irgendeiner Weise zu ordnen. Das bereitete der Evolutionstheorie einen Weg. Durch diesen Wunsch wuchsen immer mehr Zweifel in Bezug auf die Artkonstanz. Es wurde später dann eine Abstammungslehre entwickelt, die den Grundgedanken hatte, dass Lebewesen auf der Welt gewisse Ähnlichkeiten aufweisen. Es wurde die Theorie entwickelt, dass die Veränderung der Lebewesen von ihren Bedürfnissen abhing und davon, ob gewisse Organe gebraucht wurden oder nicht. Es wurde nach und nach bewiesen, dass sich Lebewesen ihren Umweltbedingungen anpassen. Die Überzeugung, dass die Welt konstant ist, geriet immer mehr ins Wanken. Es wurden Informationen von Gärtner und Züchtern gesammelt, die von einer Veränderung der Arten berichten konnten und so zu den Forschungen zur Evolution beitrugen.
Die Zeiten Darwins
Zu Zeiten Darwins war die Genetik noch jungfräuliches Terrain und die Forschungen wurden erst später weiter ausgebaut. Dr. Ernst Mayr gilt in wissenschaftlichen Kreisen als Begründer eines innovativen biologischen Artkonzeptes. Er hat festgestellt, dass sich Lebewesen einer Art nicht mit denen einer anderen Art vermehren könnten. Käme dies aber vor, dann wären diese Nachkommen unfruchtbar. Diese Erkenntnis war dann das Kriterium dafür, unterschiedliche Arten voneinander zu unterscheiden. In Amerika lebt Richard Dawkins. Er ist ein sehr extremer Verfechter der Evolutionstheorie. Dawkins ist der Meinung, dass die Selektion durch das Gen als Einheit möglich ist, welche einen Körper nur nutzt, um sich zu vermehren. Dawkins muss sich immer wieder gegen Gegner durchsetzen, die die Schöpfungsgeschichte aus kirchlicher Sicht in Gefahr sehen.