Die Zahl der Lebewesen auf der Erde ist nicht schätzbar. Es ist zu erkennen, dass für eine solche Menge an unterschiedlichen Organismen, zu denen Menschen, Tiere und Pflanzen gehören, ein sehr komplexes Vererbungssystem gewirkt haben muss und das über sehr lange Zeit. Die Evolution geht von ca. 3,8 Milliarden Jahren aus. Zu Beginn wurde nur von chemischen Verbindungen ausgegangen, die aber heute schon hochkomplexe Organismen gebildet haben, wie der Mensch einer ist.

Die Vererbung

Schaut man auf das System der Vererbung, so sollte die Welt, wie sie existiert, betrachtet werden und nicht zu sehr auf die Forschungen der Genforscher geschaut werden. Derjenige, der sich am besten anpassen kann, überlebt, nicht der Stärkste. Dies ist ein Irrglaube. Wir können nicht sagen, ob die Evolution am Ende ist. Über diese Frage streiten sich die Gemüter. Es gibt Forschungen, die davon ausgehen, dass sich der Mensch, seit der Steinzeit nicht nennenswert weiterentwickelt hat. Hier wird davon ausgegangen, dass diese Entwicklung auch der Zukunft weiter stagniert. Die Theorie dieser Forscher geht soweit, dass sie sagen, in der heutigen Zeit könne ein Säugling aus der Steinzeit großgezogen werden und dieser würde sich nicht von den Kindern aus der jetzigen Zeit unterscheiden. Die Gegenseite ist der Meinung, dass die biologische Weiterentwicklung des Menschen nicht beendet ist, aber die kulturelle Entwicklung immer mehr Bedeutung bekommt. So wird die biologische Evolution in den Hintergrund gedrängt.

Die Evolution oder Entwicklung

Evolution bedeutet übersetzt Entwicklung. Mit diesem Wort wird die genetische und biologische Weiterentwicklung von Lebewesen beschrieben. Es geht um die Veränderung von genetischen Informationen, die dann durch die Vererbung weitergegeben werden. Durch veränderte Gene werden auch die Lebewesen selbst verändert. Es kommt auf die Zahl der weitergegebenen, veränderten Informationen an, ob ein vererbtes Merkmal mehr oder weniger auftritt. Merkmale, die sich auf die Fortpflanzung eines Lebewesens Auswirkungen haben, werden in jeder kommenden Generation schwächer.